49. Köngsforst-Marathon
19.03.2023
Weil ich gerne die vom Veranstalter angebotene "Genuss-Variante" des Marathons nutzen wollte war für mich der Start schon um 9.15 Uhr. Das hieß um 5.00 Uhr aufstehen, frühstücken und zwei Stunden Autofahrt auf einer zu so früher Stunde erwartungsgemäß freien Autobahn. Aber egal, dafür hatte ich dann auch 7:15 Stunden Zeit um die 42,195 Kilometer zu bewältigen.
Auf dem Startgelände im und am Albertus-Magnus-Gymnasium in Bensberg war alles Nötige vorhanden. Pünktlich um 9:15 fiel der Startschuss und eine überschaubare Zahl von Marathon- und Ultra-Läufern begaben sich auf die erste von zwei bzw. drei Runden. Auf den ersten Kilometern ging es mehr oder weniger stetig bergauf und dabei ein längeres Stück auf einem Fahrradweg an der Straße entlang. Bei etwa Kilometer fünf war der erste Verpflegungspunkt. Hier bog die Strecke in den Wald ab, der erst bei Kilometer 20 wieder verlassen wurde. Dabei ging es meistens geradeaus und da man deshalb die vorauseilenden Läufer immer im Blick hatte, waren die auf den Weg gestreuten Markierungen völlig ausreichend. Darüber hinaus war an jeder der wie erwähnt seltenen Abzweigungen immer ein Helfer postiert.
Bis etwa Kilometer 15 ging es rund 90 Höhenmeter mehr oder weniger stetig bergab. Natürlich mussten die verlorenen Höhenmeter anschließend wieder erklommen werden, was mich schon sehr früh vom Lauf- in den Gehschritt wechseln ließ. Immerhin hat es noch bis etwa Kilometer 31 gedauert, bevor mich die Kameraden vom 100 Marathon Club einholten. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung. Eine neue Bestzeit kann man aber auf Grund der zu bewältigenden Höhenmeter sicher nicht erwarten. Und wer sich gerne von jubelden Zuschaern wie bei einem City-Marathon pushen lässt, muss hier stattdessen einsam seine Runden drehen was sicher eine gehörige Portion mentaler Stärke erfordert. Aufgeben macht aber auch keinen Sinn, denn es gibt natürlich keinen Besenwagen und man muss sowieso wieder zum Start zurück laufen.
Der 49. Königsforstmarathon stand an und gemeinsam mit Alexia durften wir bei schönstem Wetter (ca. 12 Grad und sogar Sonnenschein) die 2 Runden in Angriff nehmen:-)) Wir hatten uns die Startzeit um 9.15 Uhr gesichert, um eben keinen Zeitdruck zu haben und geplant war, im Bereich um die 5:30 Std. zu finishen (ihre Bestzeit beim ersten Marathon 2022 in Frankfurt lag bei 5:35:46 Std.) Die erste Hälfte konnten wir nach 2:34:20 Std. hinter uns lassen, wohl wissend, dass es auf der zweiten Runde mit abermals knapp 250 Höhenmetern auf alle Fälle langsamer werden würde:-)) Unterwegs trafen wir immer wieder Bekannte, mit denen wir auch einen Teil gemeinsam liefen und langweilig wurde uns auch nicht:-))
Nach 5:27:50 Std. erreichten wir auch das Ziel (ich natürlich eine Sekunde langsamer, so, wie es sich gehört) und waren mit dem Ergebnis absolut zufrieden (für Alexia eine Verbesserung der alten Bestzeit trotz der Höhenmeter um 8 Minuten) :-))
Somit habe ich jetzt meinen 192.ten Marathon/Ultra im Sack und bin dort 14mal den Marathon (und 6mal den HM) gelaufen und diesmal wieder mit netter Begleitung:-))